Sehenswürdigkeiten

Selong Belanak

Tropische Küste mit türkisfarbenem Wasser
Ab Kuta
Rund 40 Minuten nach Westen
Grund
Sand, kein Riff
Schatten
Palmen und Schirme

Selong Belanak ist eine lange, fast symmetrische Sichelbucht rund vierzig Minuten westlich von Kuta. Heller, feiner Sand, türkises Wasser, und vor allem: Sandgrund statt Riff. Das Wasser läuft flach aus, man geht vom Strand hinein, und in der Mitte rollt eine sanfte Welle an.

Genau deshalb ist das hier der Strand, an dem auf Lombok surfen gelernt wird — und deshalb ist er mittags der vollste der Südküste. Wer eine einsame Bucht sucht, ist an der falschen Stelle.

Warum hier gesurft wird und sonst kaum irgendwo

Die Südküste Lomboks ist Riffküste. Fast jeder Spot bricht über scharfem Korallenriff, und jede Session beginnt mit einer Bootsfahrt. Selong Belanak ist die Ausnahme: kein Riff unter den Füßen, kein Boot, kein Sturz auf etwas Hartes.

Die Welle ist entsprechend gutmütig — ein langsamer Beachbreak nah am Ufer, der zum Aufstehen einlädt und nicht zum Beweisen. Für Fortgeschrittene ist das nichts. Wer schon steht, fährt nach Gerupuk oder Ekas.

Unterricht und Bretter bekommt man am Strand, ohne Voranmeldung. Eine Stunde samt Brett kostet einen niedrigen zweistelligen Euro-Betrag; die genauen Preise wechseln und werden vor Ort ausgehandelt.

Für Familien der sicherste Strand der Südküste

Die Bucht ist flach, der Grund fällt allmählich ab, und nennenswerte Strömung gibt es im geschützten Teil nicht. Beide Buchtenden liegen ruhiger als die Mitte.

Ein praktischer Hinweis, den keine Quelle ausspricht, der sich aber von selbst versteht: Die Mitte gehört den Surfkursen. Ein Anfängerbrett, das seinem Fahrer davonschwimmt, ist das einzige echte Risiko an diesem Strand. Zum Schwimmen mit Kindern also nach links oder rechts ausweichen, nicht mitten hinein.

Und es gibt Schatten. Das klingt banal, ist es auf Lombok aber nicht: An den meisten Buchten der Südküste steht man ungeschützt in der Sonne. Hier wachsen Palmen bis fast an den Sand, und die Warungs stellen Schirme und Liegen bereit — meist kostenlos, wenn man bei ihnen isst.

Die Wasserbüffel

Am späten Nachmittag, grob zwischen halb fünf und halb sechs, treiben Bauern ihre Wasserbüffel über den Strand zurück ins Dorf. Einen Fahrplan gibt es nicht, und niemand führt das für Besucher auf — es ist schlicht der Weg nach Hause.

Es ist das Bild, das die meisten von diesem Strand behalten. Wer es sehen will, bleibt bis zum Nachmittag statt mittags zu kommen. Das hat den zweiten Vorteil, dass die Surfkurse dann durch sind.

Praktisches

Anfahrt. Ab Kuta rund vierzig Minuten nach Westen. Die Straße ist durchgehend asphaltiert, aber kurvig und geht über die Hügel — plane eher fünfzig Minuten ein als dreißig. Auf der Strecke sind Vieh und Baufahrzeuge unterwegs, siehe Verkehr.

Gebühren. Am Zugang wird ein kleiner Betrag in bar verlangt. Die Angaben widersprechen sich, ob je Person oder je Fahrzeug und in welcher Höhe — kleine Scheine mitnehmen, siehe Geld und Währung.

Essen. Es gibt Warungs am Strand, mit gegrilltem Fisch, Nasi und Mie Goreng. Das ist erwähnenswert, weil es an Tanjung Aan seit 2025 nicht mehr so ist. Bar bezahlen; nicht überall wird eine Karte oder QRIS akzeptiert.

Wann. Vormittags ist es leer, mittags am vollsten, spätnachmittags am schönsten.

Quellen

5 Belege anzeigen
  1. Sichelform, geschützte Buchtenden, sanfte Welle in der Mitte, Warungs, Palmen und Preisspanne für Surfunterricht (Stand 2. Juni 2026)discoverlombok.guide
  2. Fahrzeit ab Kuta, Straßenzustand, ruhiger Westteil, Schirme, Wasserbüffel am späten Nachmittag (Stand 1. April 2026)sunshineseeker.com
  3. Flach auslaufende Mitte, keine nennenswerte Strömung, Wasserbüffel am Nachmittagsundayslombok.com
  4. Anfahrt, Gebühren und Surfbedingungen aus zweiter Hand geprüftthelangkahtravel.com
  5. Charakter des Beachbreaks und Eignung für Anfängerthesurfatlas.com

Reiseinformationen ändern sich. Wir geben oben den Stand an und nennen hier, worauf er sich stützt — verbindlich sind immer die Angaben der zuständigen Stellen.